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February 22nd, 2012Uncategorized- "Ich will keine Personality-Show"
Er ist wieder da – und hat einiges zu erzählen: Otto Rehhagel soll Hertha BSC vor dem direkten Wiederabstieg bewahren, der Hype um den Bundesliga-Rückkehrer ist riesig. Wie will der 73-Jährige die “Alte Dame” wieder auf Vordermann bringen? Im großen kicker-Interview erklärt er es – und macht dabei seinem Image als Sprücheklopfer alle Ehre.
- "Es ist schon bedenklich, was hier passiert ist"
Das sagten die Bayern zur 0:1-Niederlage in Basel – Uli Hoeneß platzte bei einer Frage der Kragen…
- Später Stocker-Schock: Bayern droht das Aus
Die Stimmung an der Säbener Straße nähert sich dem Keller: Nach durchwachsenen Wochen in der Liga droht dem FC Bayern jetzt sogar in der Champions League ein böses Erwachen. Am Mittwochabend verloren die Münchner trotz weitgehender Spielkontrolle beim FC Basel spät mit 0:1. Ähnliches passierte Inter Mailand im Parallelspiel bei Olympique Marseille.
- Makellos: Kiel siegt munter weiter
Auch die Rhein-Neckar Löwen schafften es nicht, die fulminante Siegesserie des THW Kiel zu beenden. Der Rekordmeister feierte gegen den Tabellenfünften aus Mannheim in eigener Halle einen letztlich souveränen 35:25-Erfolg und grüßt durch den 21. Sieg im 21. Liga-Auftritt unangefochten von der Spitze des Bundesliga-Tableaus. Die Füchse Berlin verteidigten indes in Wetzlar Rang zwei.
- Benzema fehlt der "Equipe Tricolore"
Der Auftritt am Dienstagabend von Real Madrid in Moskau hat unmittelbare Auswirkungen auf das Test-Länderspiel von Frankreich am kommenden Mittwoch in Bremen gegen Deutschland. Karim Benzema verletzte sich früh beim 1:1 in der russischen Hauptstadt, muss eine längere Zwangspause einlegen und wird der “Equipe Tricolore” im Duell mit der DFB-Auswahl fehlen.
- 4:0! ManCity verabschiedet Porto aus Europa
In der Champions League droht das Viertelfinale ohne englische Beteiligung über die Bühne zu gehen, in der Europa League hat die vermeintlich stärkste Liga der Welt noch ein paar Eisen im Feuer. Und mit Manchester City erreichte bereits am Mittwoch das erste das Achtelfinale. Dank Sergio Aguero fertigte die Mancini-Truppe Titelverteidiger FC Porto nach dem 2:1 im Hinspiel diesmal mit 4:0 ab.
- Werner hofft noch auf das Hertha-Spiel
Gut eine Woche nach seinem Mittelhandbruch hat Tobias Werner das Training beim FC Augsburg wieder aufgenommen – ein Einsatz gegen Hertha BSC am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker online) ist nicht ausgeschlossen.
- Angeschlagener Jones fehlt im Abschlusstraining
Nur allzu gerne würde Huub Stevens in der Europa League auf Jermaine Jones zurückgreifen, schließlich war der Mittelfeldspieler in der Liga langzeitgesperrt. Ob Jones jedoch am Donnerstag wie im Hinspiel bei Viktoria Pilsen (1:1) auflaufen kann, ist ungewiss. Wegen einer Muskelverhärtung in der Wade musste er das Abschlusstraining am Mittwoch sausen lassen.
- Angeschlagener Jones fehlt im Abschlusstraining
Nur allzu gerne würde Huub Stevens in der Europa League auf Jermaine Jones zurückgreifen, schließlich war der Mittelfeldspieler in der Liga langzeitgesperrt. Ob Jones jedoch am Donnerstag wie im Hinspiel bei Viktoria Pilsen (1:1) auflaufen kann, ist ungewiss. Wegen einer Muskelverhärtung in der Wade musste er das Abschlusstraining am Mittwoch sausen lassen.
- Slomka: "Stindl ohne Einschränkung fit"
Am Donnerstagabend kämpft Hannover 96 bei dem von Christoph Daum trainierten FC Brügge um den Einzug in das Achtelfinale der Europa League. Und Trainer Mirko Slomka kann im Rückspiel gegen die Belgier auf zwei zuletzt angeschlagene Stammkräfte zurückgreifen. Sowohl Mittelfeldspieler Lars Stindl, der zwei Tage wegen einer Erkältung nicht trainiert hat, als auch Torjäger Mohammed Abdellaoue können auflaufen.
- Ailton kickt einmalig für den VfB Peine
Für die Bundesliga reicht es entgegen eigener Aussagen wohl nicht mehr, aufhören will Ailton aber noch lange nicht: Am Sonntag schnürt der einstige Torschützenkönig noch einmal seine Fußballschuhe für einen deutschen Klub – der niedersächsische Bezirksligist VfB Peine warb den “Kugelblitz” für ein Spiel an.
- Lisicki und Görges buchen das Viertelfinale
Sabine Lisicki hat in Dubai durch ein 6:3, 6:3 gegen die Tschechin Iveta Benesova das Viertelfinale erreicht. Dort wartet Agnieszka Radwanksa. Julia Görges stand ursprünglich vor einer ganz hohen Hürde, doch die Weltranglistenerste Victoria Azarenka zog verletzt zurück, so ging’s gegen die Australierin Casey Dellacqua – und die war kein Problem für Görges: 6:0, 6:2.
- Billigreifen? Besser nicht!
Wer zu Billigreifen greift, zahlt am Ende womöglich drauf: Das Risiko beim Bremsen oder auf nasser Fahrbahn scheint einfach zu groß. Das jedenfalls ist eines der Ergebnisse des ersten großen Reifentests für die Sommersaison 2012. Genannt werden aber nicht nur die Test-Verlierer, zu vermelden gibt es auch zwei Test-Sieger.
- Hülkenberg Schnellster in Barcelona
Nach seinem tollen zweiten Platz vom Dienstag erzielte Force-India-Pilot Nico Hülkenberg am zweiten Testtag in Barcelona sogar die Bestzeit. Sauber-Pilot Sergio Perez und Red-Bull-Fahrer Sebastian Vettel landeten auf den Rängen zwei und drei. Der Weltmeister, gestern Schnellster, simulierte am Mittwoch ein Rennen.
- Hennings freut sich "riesig" aufs Derby
In der Winterpause kam Rouwen Hennings zurück zum VfL Osnabrück. Beim Sieg gegen Saarbrücken (2:0) gelang ihm der erste Treffer seit der Rückkehr. Am Wochenende steht das Derby bei Preußen Münster an. “Jeden Tag steigt die Anspannung bei den Spielern ein bisschen mehr”, sagt Hennings, “das ist bei mir nicht anders.” Osnabrück kann mit einem Sieg bis auf einen Punkt an den Relegationsplatz rankommen.
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February 22nd, 2012FussballHertha: Otto Rehhagel im kicker
Sein Credo für die Mission Klassenerhalt: “Disziplin ist alles”, das gelte nicht nur auf dem Spielfeld. “Wenn man jung ist, hat man die ganze Geschichte noch nicht so hundertprozentig durchschaut”, weiß Rehhagel, “aber dazu bin ich ja da.”
Zu großen Respekt vor seiner Person gelte es aber zu vermeiden. In Rehhagels Worten: “Ich will keine Ehrfurcht, ich will den Klassenerhalt.” Helfen soll dabei, na klar, seine Erfahrung aus 1021 Bundesligaspielen (820 als Trainer, 201 als Spieler). “Ich habe eine Schatztruhe an Erfahrung”, sagt Rehhagel, “da dürfen die Spieler reingreifen.”
Disziplin, Erfahrung – worauf setzt “König Otto” noch in Berlin? Auf ein festes Spielsystem nicht unbedingt: “Fußball ist immer situationsbedingt”, findet Rehhagel, die Frage, ob auch er auf ein 4-2-3-1 setzen werde, schmettert er ab: “Ihr übertreibt es mit eurem System-Fanatismus!”
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Ich muss nicht in der Zeitung stehen, mich kennt sowieso jeder.
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Otto RehhagelSeine Einschätzung: “Frank Wormuth spricht ganz gern von einer pendelnden Viererkette. Ich sag’ Ihnen was: Die Viererkette kann pendeln und richtig hoch stehen. Aber wenn der Gegner den Ball in die Nahtstelle, wie es so schön neudeutsch heißt, spielt und du am Ende 1:3 verlierst, schaut dich deine Frau abends zu Hause trotzdem schief an.”

Auch solche Sprüche sind es, die die Medienvertreter in Scharen zu Rehhagels offizieller Vorstellung am Sonntag
und seinem ersten Training am Dienstag lockten. Doch der Trainerfuchs stellt klar: “Ich will keine Personality-Show. Ich muss nicht in der Zeitung stehen, mich kennt sowieso jeder. Ich trainiere nicht die Medien, sondern die Mannschaft.”Im Sommer ist bei Hertha Schluss
Wie lange, steht seiner Meinung nach fest: Im Sommer sei Schluss als Hertha-Coach, “so ist es besprochen”. Und wenn man ihn um eine Fortsetzung des Engagements bitten würde? “Ach”, meint Rehhagel, “auf dieses Spiel lasse ich mich nicht ein. Vielleicht hat der Klub längst ganz andere Vorstellungen für den Sommer.”
Zutrauen würde er sich einen Bundesliga-Job jedenfalls ganz offensichtlich auch noch im höheren Alter. Denn was sich elfeinhalb Jahre nach seinem letzten Vereinsjob verändert hat, erklärt Rehhagel in einem Wort: “Nix.”
Otto Rehhagel über sein Alter, die heutige Spielergeneration – und die Doktorarbeit seines Sohnes: Lesen Sie das komplette Exklusiv-Interview in der Donnerstagsausgabe des kicker.
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February 22nd, 2012Fussball
FC Schalke 04: 672 Tage musste Timo Hildebrand warten. Gegen den VfL Wolfsburg war es endlich wieder soweit: Der Keeper durfte ein Bundesliga-Tor hüten. Zuletzt war dies am 18. April 2010 der Fall. Beim 1:1 gegen Dortmund war Hildebrand allerdings noch in Diensten von 1899 Hoffenheim. Mittlerweile ist der deutsche Meister von 2007 auf Schalke angekommen. Und stand urplötzlich wieder zwischen den Pfosten, nachdem Lars Unnerstall gegen die Magath-Elf in den ersten 45 Minuten unglücklich mit Mario Mandzukic zusammenprallte und deswegen erst mal einige Wochen ausfallen wird. Doch die Vorfreude vermischte sich in der Pause schnell mit Nervosität: “Ich musste in der Halbzeit erst einmal auf die Toilette. Es war ein besonderes Gefühl, nach so einer langen Zeit mal wieder zu spielen. Dass man da eine besondere Anspannung spürt, ist doch völlig normal. Wahrscheinlich war es aber gut, dass ich keine große Zeit hatte nachzudenken.” Und genau so geht es auch weiter: Bevor am Sonntag der Kracher bei den Bayern ansteht (So., 15.15 Uhr im LIVE-TICKER), wollen die Königsblauen das Achtelfinale in der Europa League erreichen. Nach dem 1:1 in Pilsen würde im Rückspiel in der Veltins-Arena (Do., 20.50 Uhr im LIVE-TICKER) sogar ein torloses Remis reichen. Nicht nur deswegen wird Hildebrand im Fokus stehen. Der Keeper kann in den nächsten Wochen wichtige Plus-Punkte in Sachen Vertragsverlängerung sammeln. Das bestätigte auch Manager Horst Heldt: “Natürlich spielt Timo jetzt auch um einen neuen Vertrag.” Sein aktueller Kontrakt läuft am Ende dieser Saison aus. Die Wochen der Wahrheit haben also begonnen.
VfB Stuttgart: Die 2:4-Pleite gegen Hannover war für die Stuttgarter der nächste Offenbarungseid. Vor allem die eklatanten Schwächen bei Standardsituationen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Saison. Sven Ulreich trägt dabei noch am wenigsten Schuld. Überhaupt könnten die Schwaben in Zukunft ein Luxus-Problem auf der Torwart-Position bekommen. Vor einigen Tagen wurde der Vertrag mit Nachwuchs-Keeper Andre Weis vorzeitig verlängert. Der 22-Jährige kam erst vor der Saison aus Koblenz und konnte als Leno-Nachfolger bei der zweiten Mannschaft offenbar derart beeindrucken, dass er mittlerweile sogar Marc Ziegler (Vertrag bis 2013) als Nummer zwei Konkurrenz macht.

Noch sitzt Weis – wie bereits gegen die Niedersachsen – nur dann auf der Bank, wenn der Routinier verletzt ist. VfB-Torwarttrainer Andreas Menger lobte ihn dennoch bereits in den höchsten Tönen: “Andre hat die Situation beim VfB nicht gescheut, vielleicht kaum zu spielen. Nach dem Wechsel von Bernd hat er seine Chance dann eindrucksvoll genutzt, große Fortschritte gemacht und gute Spiele abgeliefert.” Der beste “Kicker”-Notendurchschnitt aller Drittliga-Akteure unterstreicht das eindrucksvoll. Nachdem im Winter bereits Alexander Stolz im Duell mit Weis den Kürzeren gezogen und sich zum Karlsruher SC verabschiedet hat, könnte auch Ziegler bald das Nachsehen haben.
1. FC Köln: Zerstörte Autos, gebrochene Nasenbeine, zweckentfremdete S-Bahn-Gleise: In Köln war Karneval angesagt. Nicht nur auf den Straßen, sondern auch bei den Geißböcken. Spätestens nach dem Aschermittwoch sollte allerdings die ganze Konzentration wieder dem Derby gegen Bayer Leverkusen gelten (Sa., 15.15 Uhr im LIVE-TICKER). Und zwar für die ganzen 90 Minuten. Gerade dies fiel der Mannschaft von Stale Solbakken in den letzen Partien äußert schwer. Kurzer Blick zurück: In Nürnberg kassierte man das entscheidende Tor in der 85. Minute. Gegen Hamburg traf Paolo Guerrero in der 88. Minute zum 0:1. Auf Schalke klingelte es in den letzten 18 Minuten sogar gleich dreimal im FC-Kasten. Und auch in Wolfsburg sorgte Sebastian Polter in der 78. Minute für einen späten Knockout. Bei den letzten Niederlagen ist also durchaus ein gewisser Trend zu erkennen: Köln geht zu häufig einfach die Puste aus. Wie der “Express” berichtet, beklagen sich einige Spieler schon länger über das zu oft lasche Training. “Wenn man Fußballern die lange Leine lässt, nutzen sie das aus”, wird ein Spieler von der Boulevard-Zeitung zitiert. Noch verteidigt Solbakken seine Philosophie. Nach fünf Pleiten aus den letzten sechs Begegnungen tickt die Uhr aber deutlich gegen ihn.
1. FC Kaiserslautern: Er ist Teil einer vielversprechenden Generation: Julian Derstroff wurde 2011 mit Kaiserslauterns A-Junioren Vizemeister. Beim 0:2 in München gab er sein 27-minütiges Profidebüt, jedoch ohne sonderlich aufzufallen. Das tat er eine Woche später: Nach seiner Einwechslung zur Pause gegen Gladbach sorgte der Youngster gemeinsam mit Leon Jessen für mächtig Wirbel auf der linken Außenbahn. Der frech auftretende Derstroff macht den FCK-Fans Hoffnung, seine Spielfreude kann das Team gut gebrauchen. Auch vom Trainer gab es Lob. “Julian hat das sehr gut gemacht, sehr mutig. So muss man sich erst einmal durchsetzen”, adelte Marco Kurz den Linksfuß. Zudem könnte Derstroff auch bei der Behebung des schwerwiegendsten FCK-Problems behilflich sein – die mangelnde Torausbeute. In der letzten A-Jugend-Saison erzielte der 20-Jährige zwölf Treffer in 25 Spielen. Sollte Kurz vor dem Rheinland-Pfalz-Derby in Mainz (Sa., 15.15 Uhr im LIVE-TICKER) Umstellungen in Erwägung ziehen, wäre Derstroff eine mögliche Option für die Startelf.
Borussia Mönchengladbach: So schnell können sich die Dinge ändern. Im Sommer wollte Stefan Effenberg mit seiner “Initiative Borussia” für eine Revolution in Gladbach sorgen, um die Fohlen zu altem Glanz zu verhelfen. Neun Monate später sind sie auf dem besten Wege dahin – allerdings ohne Effenberg und Co. “Da wird überhaupt nicht nachtragend reagiert – weder von meiner Seite noch von den Leuten, die in Gladbach leben”, versuchte Effe bei “Sky” nun, die Sache vom Tisch zu wischen. Er habe nur den Leuten helfen wollen, die “über Jahre hinweg gelitten haben.” Für den 43-Jährigen hängt der Erfolg vor allem mit einem Namen zusammen: “Lucien Favre hat in Gladbach alles im Griff. Von seinem ersten Tag an hat er bestimmt, wo es langgeht.” Für Effenberg sei der Schweizer die beste Verpflichtung der letzten Jahre.
Bundesliga: Die aktuelle Tabelle im Überblick
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Bayern
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February 22nd, 2012FussballFakten zum 23. Spieltag

Borussia Mönchengladbach – Hamburger SV
Hinrunde: 1:0. Bilanz: 20-12-11, 85:57 Tore, BL-Gesamtbilanz: 30-22-35 – zum Direktvergleich
Nur gegen Werder Bremen (59) kassierte Gladbach in Bundesliga-Heimspielen mehr Gegentore als gegen den HSV (57, wie gegen Bayern). +++ Marcell Jansen begann seine Bundesligakarriere in Mönchengladbach. +++ Der HSV verlor keines der letzten sieben Auswärtsspiele. Innerhalb einer Saison blieb der HSV in seiner Geschichte maximal acht Auswärtsspiele in Serie unbezwungen (insgesamt vier Mal, zuletzt vom 9.8. bis 12.12.2009). Am Freitag könnte also ein Vereinsrekord eingestellt werden. +++ Gladbach verlor keines der elf Heimspiele dieser Saison. Innerhalb einer Saison gab es zuletzt 1990/91 mehr Heimspiele am Stück ohne Niederlage (damals 16).
1. FC Köln – Bayer Leverkusen
Hinrunde: 4:1. Bilanz: 9-11-6, 45:32 Tore, BL-Gesamtbilanz: 13-21-19 – zum Direktvergleich
Der 2:0-Sieg in der Vorsaison war Kölns erster Heimsieg gegen Leverkusen seit dem 24.5.1997. Von 2003 bis 2009 gelang in vier Heimspielen gegen Bayer nicht einmal ein eigenes Tor. +++ Michael Rensing spielte bislang vier Mal gegen Bayer, gewann jedes Spiel und kassierte insgesamt nur ein Gegentor. +++ Martin Lanig und Geromel trafen in der Bundesliga zuletzt am 5.12.2010 gegen Leverkusen. +++ Lukas Podolski steht vor seinem 200. Bundesligaspiel (bisher 67 Tore, 36 Vorlagen). +++ Köln verlor die letzten beiden Heimspiele. Drei Heimpleiten in Folge gab es zuletzt vom 14.3. bis 18.4.2009 (gegen Gladbach, Leverkusen und Stuttgart) +++ Leverkusen gewann keines der letzten vier Auswärtsspiele, eine solche Serie gab es in der vergangenen Saison nicht. +++ Geht Leverkusen mit 1:0 in Führung, dann verlor Bayer keine der letzten 33 Partien, eine solch lange aktuelle Serie hat kein Bundesligaklub.
VfB Stuttgart – SC Freiburg
Hinrunde: 2:1. Bilanz: 9-1-2, 24:12 Tore, BL-Gesamtbilanz: 14-2-9 – zum Direktvergleich
Die Schießbude der Rückrunde, der VfB Stuttgart (12 Gegentore), spielt gegen die Schießbude der Hinrunde (Freiburg mit 39 Gegentoren). +++ Dreimal spielte Julian Schieber in der Bundesliga gegen Freiburg, in jedem Spiel schoss er ein Tor. +++ Freiburg gewann nur das erste (4:0 am 23.4.1994) und das letzte Spiel (1:0 am 30.1.2011) in Stuttgart. +++ Andreas Hinkel und Julian Schuster bestritten ihr Bundesliga-Debüt jeweils im VfB-Trikot.
1. FSV Mainz 05 – 1. FC Kaiserslautern
Hinrunde: 1:3. Bilanz: 2-0-1, 5:5 Tore, BL-Gesamtbilanz: 4-0-3 – zum Direktvergleich
In den sieben Bundesliga-Partien zwischen beiden Klubs gab es bereits vier Eigentore. +++ Mathias Abel und Fabian Schönheim kamen in der Bundesliga bereits für beide Klubs zum Einsatz. +++ Malik Fathi gewann jedes seiner vier Bundesligaspiele gegen Kaiserslautern. +++ Mainz spielte die letzten drei Spiele jeweils 1:1, mehr als drei Unentschieden in Folge hatte Mainz in der Bundesliga noch nie. +++ In der Schlussviertelstunde kassierte Mainz schon 11 Gegentore (so viele wie kein anderer), der FCK erzielte aber hier nur eines, so wenig wie kein anderer Klub. Der FSV erzielte schon neun Tore in der Anfangsviertelstunde (Höchstwert), der FCK kassierte schon neun in diesem Zeitraum, kein Verein hat so viele. Erzielt hat Lautern erst ein Tor in den ersten 15 Minuten, gemeinsam mit Bremen niedrigster Wert der Saison. +++ Lautern gewann keines der letzten zwölf Spiele. Es gab nur drei längere Serien in Lauterns Bundesligageschichte: 16 Spiele (1967/68) und je 13 Spiele (1985/86 und 2005/06).
VfL Wolfsburg – 1899 Hoffenheim
Hinrunde: 1:3. Bilanz: 2-1-0, 10:2 Tore, BL-Gesamtbilanz: 4-1-2 – zum Direktvergleich
In sieben Bundesligaspielen gegen Wolfsburg kassierte Hoffenheim schon 18 Gegentore, nur gegen Leverkusen gab es mehr Gegentreffer (19). +++ Wolfsburg steht vor dem 250. Bundesliga-Heimspiel (Bilanz bislang 127 Siege, 59 Unentschieden, 63 Niederlagen). +++ In zwei Spielen gegen Wolfsburg traf Roberto Firmino schon drei Mal. +++ Hoffenheim kassierte auswärts bislang 99 Gegentore in 62 Bundesligaspielen. +++ Hoffenheims höchste Bundesliga-Niederlage war ein 0:4, einmal gegen Bayern und gleich zweimal gegen Wolfsburg. +++ Fabian Johnson und Srdjan Lakic wechselten jeweils von Wolfsburg nach Hoffenheim. +++ Sebastian Rudy steht vor seinem 50. Bundesligaspiel für Hoffenheim. +++ Ryan Babel erzielte seinen letzten Treffer im Hinspiel, inzwischen ist er seit 1325 Minuten ohne Tor. Seine längste Flaute in der Premier League dauerte 549 Minuten. Auch in der Eredivisie blieb er nie so lange torlos.
FC Augsburg – Hertha BSC
Hinrunde: 2:2 – zum Direktvergleich
Im Hinspiel sah Sebastian Langkamp Augsburgs ersten Platzverweis in der Bundesliga, es war auch Langkamps erste Hinausstellung. +++ Nando Rafaels erster Klub in Deutschland war Hertha BSC. Gegen Hertha schoss er in drei Spielen zwei Tore. Auch sein letztes Bundesligator (noch für Gladbach) erzielte er am 10.3.2007 gegen die Hertha. +++ Callsen-Bracker erzielte zwei seiner fünf Bundesligatore gegen die Hertha. +++ Augsburg (90 Chancen) und Hertha (87 Chancen) spielten sich zusammen gerade einmal 177 Chancen heraus, Borussia Dortmund alleine kommt auf 162. +++ Der FC Augsburg ist Otto Rehhagels 48. Gegner als Spieler oder Trainer in der Bundesliga. Von den 51 Vereinen, die es in die Bundesliga schafften, war er dann nur gegen Hoffenheim, Mainz und Tasmania Berlin noch nicht im Einsatz. +++ Bleibt Hertha auch in Augsburg ohne Tor, würden die Berliner den eigenen Vereinsrekord von vier Bundesligaspielen in Serie ohne eigenen Treffer einstellen.
Werder Bremen – 1. FC Nürnberg
Hinrunde: 1:1. Bilanz: 19-5-4, 70:39 Tore, BL-Gesamtbilanz: 28-15-14 – zum Direktvergleich
Mehmet Ekici spielte in der Vorsaison noch für Nürnberg und traf beim Nürnberger Gastspiel in Bremen für den Club. In der Hinrunde erzielte er gegen Nürnberg sein bislang einziges Tor für Werder. +++ Bremen schießt im Schnitt 2,5 Tore in Heimspielen gegen den 1. FC Nürnberg. +++ Tim Wiese steht vor seinem 250. Bundesligaspiel. +++ Claudio Pizarro bestritt für Werder bislang 149 Bundesligaspiele (86 Tore, 29 Vorlagen). +++ Clemens Fritz verlor noch kein Spiel gegen Nürnberg (5 Siege, 4 Unentschieden).
Bayern München – FC Schalke 04
Hinrunde: 2:0. Bilanz: 28-7-6, 105:36 Tore, BL-Gesamtbilanz: 40-25-18 – zum Direktvergleich
Am 9.10.1976 kassierte Bayern mit dem 0:7 gegen Schalke die höchste Bundesliga-Niederlage überhaupt. Für Schalke ist es bis heute der höchste Bundesliga-Sieg. +++ Alexander Baumjohann, Manuel Neuer und Rafinha spielen gegen ihren Ex-Klub. +++ Mario Gomez traf in zehn Spielen gegen Schalke nur drei Mal. Von den aktuellen Bundesligisten traf er nur gegen Augsburg (1 Tor in 1 Spiel) seltener. +++ Thomas Müller dagegen trifft auf seinen Lieblingsgegner. Ihm gelangen in fünf Spielen gegen Schalke schon vier Tore, mehr als gegen jeden anderen Klub. +++ Achtmal spielte Timo Hildebrand in der Bundesliga bislang bei Bayern München, dabei musste er sieben Niederlagen einstecken, nur einmal gab es in München für ihn ein Unentschieden, gewonnen hat er dort noch nie. +++ Schalke stellt die beste Offensive der Liga (50 Tore), gefolgt von den Bayern (49 Treffer).
Borussia Dortmund – Hannover 96
Hinrunde: 1:2. Bilanz: 10-7-3, 46:24 Tore, BL-Gesamtbilanz: 18-13-10 – zum Direktvergleich
Der BVB gewann die letzten beiden Heimspiele gegen Hannover jeweils mit 4:1. +++ In 41 Bundesligaspielen trennten sich beide Klubs noch nie 0:0. +++ Der BVB gewann die letzten sechs Spiele in Serie. Der Vereinsrekord liegt bei sieben Spielen, aufgestellt unter Jürgen Klopp (insgesamt schon drei Mal): 21.3.-9.5.2009, 29.8.-15.10.2010 und 31.10.-11.12.2010. +++ Die beste Rückrundenmannschaft (Dortmund) trifft auf die drittbeste aus Hannover. +++ Christian Pander steht vor seinem 100. Bundesligaspiel. +++ Didier Ya Konan erzielte im Hinspiel sein bislang letztes Bundesligator. Inzwischen ist er seit 625 Minuten ohne Bundesligatreffer, so lange wie noch nie. +++ Hannover verlor keines der letzten fünf Auswärtsspiele, sechs Auswärtsspiele in Folge ohne Pleite gab es für 96 in der Bundesliga noch nie.
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